Kuhmilchfreies Essen
Immer mehr Menschen haben eine Überempfindlichkeit gegenüber Kuhmilch.
Ich stelle fest, dass, wenn Menschen mit Hautproblemen, z.B. Entzündungen, Rötungen, Ekzemen, trockener Haut oder häufigen Erkältungen (Schleim in Lunge und Atemwegen), ihre Ernährung ändern und kuhmilchfrei essen, die Haut-/Erkältungsprobleme verschwinden. Das weiß ich aus jahrelanger Erfahrung und meinem Studium der chinesischen Medizin. Zum Beispiel sind Darm, Lunge und Haut alle miteinander verbunden. Wenn ein Organ nicht richtig funktioniert, funktioniert das damit verbundene Organ auch nicht richtig. So funktioniert es, einfach ausgedrückt.
In der Anfangsphase sollte man auch keine anderen tierischen Milchprodukte verwenden (wie Ziege, Schaf oder Pferd).
Gerne helfe ich dabei herauszufinden, was für jemanden gut zu essen ist. Das kann von Person zu Person unterschiedlich sein. Was für den einen gut ist, kann für den anderen nicht gut sein. Es wird auch viel darüber geschrieben, was gesund ist, und viele Leute kaufen und essen das dann sofort... besser wäre es, zuerst im Internet nachzusehen, was daran wirklich wahr ist... oft geht es auch darum, das Produkt zu bewerben.
Bekommen Sie einen Kalziummangel, wenn Sie keine Milchprodukte mehr essen?
Nein! Im Gegenteil eigentlich. Milch enthält Kalzium und sollte daher gut für z.B. starke Knochen sein. Aber Kalzium aus Milch wird von unserem Körper überhaupt nicht gut aufgenommen. In unseren Knochen muss das Verhältnis zwischen Kalzium und Phosphor gleich sein. Kuhmilch enthält jedoch mehr Phosphor als Kalzium. Der Körper wird versuchen, das Verhältnis auszugleichen, indem er Kalzium aus den Knochen entzieht. Es wirkt also genau gegenteilig und kann sogar Osteoporose (Knochenentkalkung) verursachen.
Fragen Sie in Ihrer Bäckerei nach Brot ohne Kuhmilch. Oft enthält Brotverbesserer Kuhmilch.
Die folgenden Zusatzstoffe enthalten Milch: E101 = Riboflavin, E213 = Calciumbenzoat (Konservierungsmittel, gewonnen aus Obst und Milchprodukten), E966 = Lactitol, hergestellt aus Laktose.
Wenn Sie keine Milchprodukte verwenden, müssen Sie keine Angst haben, dass Sie zu wenig Kalzium zu sich nehmen, hier sind einige hervorragende Kalziumquellen:
- Brokkoli
- Hülsenfrüchte
- Chiasamen
- Sesamsamen
- Pak Choi
- Grünkohl
- Rucola
- Feigen
- Die Einnahme von Vitamin D unterstützt die Aufnahme von Kalzium aus der Nahrung; fragen Sie Ihren Arzt, ob es sinnvoll ist, dies zusätzlich als Nahrungsergänzungsmittel einzunehmen.
Alternativen zu Milch, Sahne und Joghurt:
- Milch: Mandelmilch, Hafermilch, Reismilch, Kokosmilch, Quinoamilch, Soja (Vorsicht, viele Zusatzstoffe und Zucker)
- Sahne: Hafersahne, Reissahne, Kokossahne, Sojasahne (Vorsicht, viele Zusatzstoffe und Zucker)
- Joghurt: Soja, Mandel, Kokosjoghurt
- Butter: Kokosöl (am besten extra nativ)
Aber für das Obengenannte gilt: Das ist von Person zu Person unterschiedlich!
